Die WZ meldet: Messe für Albanien in Grimlinghausen

Gerne zitieren wir aus der heutigen Ausgabe der „Westdeutschen Zeitung“ in Neuss:

Bergprojekt„Die Pfarre Sankt Cyriakus unterstützt seit 1994 mit Hilfe vieler Grimlinghausener Bürger und örtlicher Gruppierungen das Projekt ´Medizinische Grundversorgung der Bevölkerung Nord-Albaniens`. Es wurde vom ehemaligen Kaplan der Gemeinde, Stefan Schwarz, gegründet und läuft heute unter der Federführung des Malteser Hilfsdienstes in Nord-Albanien weiter.

Um Spenden bittet die Pfarre nun wieder bei der ´Messe für Albanien´ am Samstag, 16. November, ab 17 Uhr in der Kirche St. Cyriakus.“

Wir freuen uns über dieses Engagement und sagen schon jetzt: Herzlichen Dank!

Malteser Vortrag: Eine Reise ins Armenhaus Europas | 22.8.13

Der Seniorenkreis St. Johannes Evangelist und die Malteser laden am 22. August nach Oberhausen ein. Mit dem Bilder-Vortrag

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Roma Kinder leben nicht selten vom Müll.

„Eine Reise ins Armenhaus Europas“

geben Matthias Heiden und Daniel Könen einen Bericht über ihre Eindrücke und Erfahrungen der letzten Albanien-Reise.

Durch das Engagement der Medienabteilung des Erzbistums Köln wird der Vortrag mit kleinen Videos gespickt. In den Bewegtbildern sind Herausforderungen des Malteser Engagements ebenso zu finden, wie die Hoffnung der Menschen auf ein besseres Leben.

Eingeladen sind alle Interessierten, die sich über die Auslandsarbeit der Malteser informieren wollen. Für Kaffee und Kuchen wird liebevoll gesorgt.

Datum, Uhrzeit: 22. August 2013, 15 – ca. 16:30 Uhr

Ort: Gemeindesaal St. Johannes Evangelist Barbarastr., 46047 Oberhausen (direkt neben der Kirche)

TV-Tipp: Matthias Heiden zu Gast in der RHEINZEIT

Mit einem Klick öffnet sich das Video

Um 18:05 Uhr sind Matthias Heiden (Auslandsreferent) und Daniel Könen (Pressesprecher) zu Gast in der Center TV-Sendung RHEINZEIT. Sie berichten über das Malteser Engagement in Albanien und geben speziell Auskunft über die Unterstützung der Roma-Familien. Bestandteil der Sendung ist u.a. dieser Film, den sie von ihrer letzten Reise mitgebracht haben. Mit einem Klick auf das Bild öffnet sich das Video.

Mediathek: Sollten Sie die Sendung nicht live verfolgen können, so steht Ihnen die Mediathek des Senders zur Verfügung. hier

Film: Stefan Klinkhammer, Redaktion: Petra Dierkes

Namenstag und das unermüdliche Engagement in Albanien

JohannestagMit dem heutigen Gedenktag Johannes des Täufers begehen auch die Malteser ihren Namenstag.

Passend dazu berichtet die Redaktion Kirche im Privatfunk heute Vormittag in allen NRW Lokalradios über unsere Reise nach Albanien. Der vollständige Beitrag hier

Weitere Informationen zum heutigen Tag und den Malteserorden hier

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Albanien braucht auch weiterhin unsere Unterstützung

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Shkoder | 16.5.2013 Am letzten Tag unserer Albanienreise besuchten wir den Kindergarten der Malteser. Wir trafen auf ein buntes Treiben und engagierte Mitarbeiterinnen, die sich mit viel Sorgfalt und Mühe den jungen Menschen widmeten. Auffällig waren die einfachen Spielmaterialien. Kronkorken wurden zu kleinen Legesteinen, ein großer Pappkarton zum Kasperletheater und mit alten Strohhalmen wurden erste Worte gelegt.

Matthias Heiden, Auslandsreferent der Malteser in der Erzdiözese Köln resümierte die Reise und ruft herzlich zum weiteren Engagement für die Kollegen in Albanien auf. „Gerade die Menschen, die hier am Rande der Gesellschaft stehen und zum Teil nicht eigenständig für ihren Lebensunterhalt sorgen können, benötigen auch weiterhin unsere Hilfe“, bestätigte uns am gestrigen Abend auch Bischof Avgostini bei einem Treffen in Vau i Dejes. „Mit Ihren Spenden können wir auch weiterhin die Integration der Menschen in die Gesellschaft fördern. Durch unser Gebet und unsere Gedanken sind wir mit den Menschen über Grenzen hinweg verbunden.“, so Heiden.

v.l. Stefan Klinkhammer (Kamera), Dr. Hermann Mackenstein (Albanienhilfe Neuss), Matthias Heiden (Auslandsreferent), Daniel Könen (Pressesprecher)

Herzlichen Dank, dass Sie uns so tatkräftig „gefolgt“ sind. Das hat unserem Team ebenfalls Kraft gegeben.

 

 

 

 

 

Eindrücke aus dem Malteser Kindergarten in Shkodre

Familie Joshari lebt vom Müll

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Shkoder | 15.5.13 Seit sechs Jahren leben die gerade mal 22jährige Fatmira Joshari und ihr Mann Fatmir (24) in der Roma-Siedlung am Stadtrand von Shkoder. Die Rollen der Arbeitsbeschäftigung am Tag sind scheinbar verteilt. Während Fatmira in ihren jungen Jahren auf die drei Kinder Graciono (2), Dragon (4) und Anjeza (6)  Acht gibt und den Haushalt zu „schmeißen“ versucht, ist ihr Mann auf der mühsamen Suchen nach Altmetallen und leeren Plastikflaschen, die er wiederrum zu Geld machen kann.

Sie erwarten ihr viertes Kind

Familie Joshari ist arm. Sie leben vom Müll der anderen und von der Hand in den Mund. Die 5-köpfige Familie lebt auf weniger als 10 qm – sie erwarten in wenigen Wochen ihr viertes Kind.

Unweit der Siedlung liegt eine kleine Schule, die u.a. vom Hilfswerk Renovabis und der deutschen Caritas für Kinder aus Roma-Familien errichtet wurde. In kleinen Klassenverbünden lernen die jungen Menschen fürs Leben. Rechnen, Schreiben und Grundkenntnisse in Allgemeinwissen stehen an fünf Tagen in der Woche auf dem Stundenplan. 50 Schüler im Grundschulalter nehmen das Angebot wahr. Sie werden von den Eltern geschickt, nicht nur weil sie etwas lernen sollen, sondern weil im kostenlosen Schulangebot auch ein Mittagessen involviert ist. So sparen Mutter und Vater erneut Kosten. Gehen die Kinder nicht zur Schule, müssen sie durch das Sammeln von Müll für den Unterhalt mit zu sorgen.

Müllmaterialien bilden ihr Haus

Auch Anjeza wird ab Herbst diese Schule besuchen und „es einmal besser haben als mein Mann und ich“, so die sehr tapfer wirkende Fatmira Joshari, als wir sie heute an ihrer Hütte trafen. Vier Wände, aus unterschiedlichsten Müllmaterialien, bilden ihre Unterkunft. Auf Frage, wie sie sich ihre Zukunft vorstellt, hat die junge Familienmutter eine klare Vorstellung: „Wir wollen hier in der Roma-Gemeinschaft bleiben. Hier spricht man unsere Sprache und wir sind unter Gleichen“. Zudem erhalten sie von den Maltesern Hilfe in den Bereichen Bildung, soziale Integration, Verpflegung und Beratung. „Für uns ist ein Leben ohne die Malteser hier nicht vorstellbar“, so die hochschwangere Fatmira.

Durch Ihr Engagement können die albanischen Malteser auch weiterhin konstant helfen.

Weitere Eindrücke des Tages

In einer Schule in Lezha werden neue Schulsanitäter ausgezeichnet:

Besuch der Roma-Siedlung und der Schule für Roma Kinder

Malteser Volontäre im Einsatz für behinderte Jugendliche

domradio interessiert sich für Albanienreise

Das Kölner domradio interessierte sich am Vormittag für unsere Albanienreise und das Engagement der Malteser in der Region Shkadra. Am Telefon sprach Moderatorin Monika Weiß mit Daniel Könen, Pressesprecher der Malteser im Erzbistum Köln.

http://bit.ly/10XI1a0

Armut der Patienten lässt sich erahnen

zum Video

Zum Video bitte auf dieses Bild klicken

Shkoder | 14.5.13 An diesem Morgen werden wir abwechselnd vom Muezzin auf dem Minarett und den Glockenklängen der benachbarten, katholischen Kathedrale geweckt. Der gestrige Eindruck, eine Religionsvielfalt erahnen zu können, verstärkt sich dadurch. Nun, wo wir in der Region Shkodra mit mehr als 10 % Katholiken angekommen sind, darf natürlich auch ein Gottesdienst nicht fehlen. Dazu später mehr.

Mit dem Geländewagen durch „Malesi e Madhe“

Mit dem Geländewagen der albanischen Malteser machten wir uns auf, um eine medizinische Station im Gebirge „Malesi e Madhe“ (dt: „Hohe Berge“) zu besuchen. Sicherlich, es wurden uns zuvor Geschichten von Geröll- und Steinwegen berichtet, dass die Fahrt jedoch ein solches Abenteuer mit sich trug, ahnte bei Fahrtantritt niemand. Erst eine halbe Stunde von Shkoder entfernt, begann die nicht mehr asphaltierte Straße und das Gebirge zeigte sich von seiner steinigsten Seite. Die Wege waren kaum breiter als unser Radstand und an vielen Stellen wäre ein Aussteigen nicht möglich gewesen.

Rechts und links begegneten wir Schafen, Ziegen, Kühen und Schweinen: jedoch menschliche Zivilisation, Fehlanzeige. Nach geschlagenen 2 Stunden passierten wir das Ortseingangsschild „Boga“ und machten  an einem kleinen, orangenen Haus Halt. Im Vorgarten warteten bereits ein dutzend an Menschen auf Einlass. Wir waren angekommen, angekommen an einer sehr einfachen medizinischen Station der Malteser.

Kein Wasser, kein Strom, keine aufwändigen Geräte.

„Alle Patienten, die uns in den insgesamt vier Stationen aufsuchen, kommen aus den Bergen und haben eine medizinische Versorgung dringend nötig“, verrät uns die behandelnde Ärztin, die als Honorarkraft bei den Maltesern angestellt ist. „Vier Mal im Monat sind wir hier und behandeln die etwa 70 Patienten. Im Umkreis von 8 KM sind wir die einzige medizinische Versorgung, sodass viele von ihnen bereits einen Fußmarsch von mehr als 4 KM hinter sich haben“. 4 KM über Geröll lässt sich mit dem Jeep aushalten, aber zu Fuß?

Armut der Patienten lässt sich erahnen

Im weiteren Gesprächsverlauf lässt sich auch die Armut der Patienten erahnen. Sie wohnen in Bergdörfern, abgeschlossen von jeglicher Infrastruktur und Einkommen. Ein regulärer Arztbesuch, mit möglichen Medikamenten als Folge, ist demnach unerschwinglich. Und so ist es gut, dass die albanischen Malteser hier vor Ort sind und auf einfacher Weise „Hilfe den Bedürftigen“ anbieten.

Proppenvolles Kirchenhaus

Nach vielen Eindrücken und einer sicheren Rückfahrt nahmen wir am Abend in der St. Franziskus Kirche an einem albanischen Gottesdienst teil. Proppenvolles Kirchenhaus. Selbst auf dem Vorplatz standen die Gläubigen, um an der Messe teilzunehmen.

Weitere Eindrücke des Tages:

Angekommen: Update Videotagebuch

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Das Videotagebuch aus Albanien: Mit einem Klick auf das Bild öffnet sich das Video in einem neuen Fenster.

Angekommen: Néné Tereza und der Fußball werden groß geschrieben

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Néné Tereza vor der Kathedrale St. Paul in Tirana

Tirana/Shkodra. Wer jemals in Rom auf einem der beiden Flughäfen gelandet ist, hat vor der Landung sicherlich auch den herrlichen Blick auf Flora und Fauna der italienischen Natur genossen. Dieser Blick, auf grüne Wiesen, Bäume und kleine mediterrane Backsteinhäuser, bot sich uns heute ebenfalls bei der pünktlichen Ankunft in Albaniens Hauptstadt Tirana. Mit fast 1. Mio. Einwohner ist die Metropole die größte Stadt des Landes.

Die Fahrt vom Flughafen „Nélé Tereza“ (Mutter Teresa) in die Innenstadt ging vorbei an Industriegebäuden, sogenannten „fliegenden Händlern“ und einer Menge Kreditinstituten. Uns präsentierte sich eine scheinbar ganz gewöhnliche, europäische Hauptstadt. Reges Geschäftstreiben und der Feierabendverkehr ließen  an Köln, Düsseldorf, Bonn oder Wuppertal erinnern. Nur eines war eben anders: Die zahlreichen Sakralgebäude ließen auf einen Reichtum an Religion vermuten. Und so entdeckten wir auf unserer kleinen Tour durch Tirana an jeder zweiten Ecke „Néle Tereza“. Mutter Teresa wird aufgrund ihres Ursprungs (Eltern stammen aus Albanien) als Nationalheilige  verehrt.

Fußballstadion in Tirana

Fußballstadion in Tirana

Und noch ein Thema ließ die Augen unseres albanischen Malteser Kollegen hell aufleuchten: Im einzigen Fußballstadion der Stadt, dem Stadio Qemal Stefa, spielt der Club Debiazzi: „Er sei für die Albaner vergleichbar mit dem FC Bayern München“, eben nur nicht Champions League. Dabei konnte er sich ein Lächeln nicht verkneifen.

Den Abschluss unserer Hauptstadtbesichtigung machte ein wunderbarer Blick über Tirana, bei dem wir die Gebirge Krraba, Dajti und Peza mit Namen kennenlernten. Die Metropole ist in dieses Alpenpanorama wunderbar eingebettet.

Eine Fahrt brachte uns am späten Abend nach Shkodra, wo wir ab Morgen auch ganz praktisch die Arbeit unserer Malteser Kollegen kennenlernen.

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